Grenzen? Los!

Eine späte Entscheidung


Ich bin aus Steinfeld, einer Marktgemeinde mit 2040 Einwohnern im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten und habe mir meinen Lebensunterhalt jahrelang in der Computerbranche als Controller und Bilanzbuchhalter verdient. Mit 50 Jahren jedoch entschied ich mich beruflich umzuorientieren. Ich wollte fortan als psychosozialer Berater und Psychotherapeut tätig sein.

Zu diesem Zweck habe ich zuerst in der Branche der Lebens- und Sozialberatung eine Ausbildung mit Diplom abgeschlossen und mich dann mit meinem Gewerbe bei der Wirtschaftskammer in Österreich angemeldet. Danach habe ich den Studiengang Personzentrierte Psychotherapie beim Institut für Personzentrierte Studien in Kooperation mit der Sigmund Freud Universität in Wien absolviert.

Inzwischen bin ich als psychosozialer Berater und Psychotherapeut freiberuflich tätig. Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, tausche ich mich immer wieder gerne mit anderen Fachkollegen aus. Wie schon erklärt, möchte ich durch meine Tätigkeit Menschen dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.


Werdegang und Lernerfahrungen in der Ausbildung zum Psychotherapeuten:

Mein Zugang zum Thema Beratung und Psychotherapie ist statistisch betrachtet ein ungewöhnlicher, weil ich nicht aus der psychosozialen Arbeit komme, sondern in der Wirtschaft tätig war. Erst mit 50 Jahren habe ich die Idee entwickelt, diesen Berufsweg einzuschlagen, weil ich mich damit selbst geistig fit halten und persönlich weiterentwickeln wollte – und nicht zuletzt auch, damit ich länger im Berufsleben bleiben kann. Nach Erlangung des Status in der Psychotherapieausbildung konnte ich mich als Berater und Psychotherapeut selbständig machen. Seit 2010 bin ich als Lebens- und Sozialberater sowie Psychotherapeut tätig.

Mein Werdegang sieht folgendermaßen aus: Ursprünglich habe ich eine Ausbildung als Controller und Bilanzbuchhalter abgeschlossen. Danach absolvierte ich eine Ausbildung als diplomierter Lebens- und Sozialberater und im September 2019 als Personzentrierter Psychotherapeut.


Meine wissenschaftliche Diplomarbeit für die Zulassung als Psychotherapeut zum Thema «Was ist Beratung? Was ist Psychotherapie und wie gehen Personzentrierte Berater*innen und Personzentrierte Psychotherapeut*innen damit um?» habe ich demnächst vor, als Buch zu veröffentlichen.


Wie kam es zum Entschluss Psychotherapeut zu werden? Welche besonderen Fähigkeiten sind in meinem Beruf gefordert? Welche Therapiemethode und Verfahren wende ich an? Für welche Arbeitsschwerpunkte habe ich mich entschieden? Wann ist eine Therapie angebracht? Inwiefern unterscheidet sich die Angsttherapie von der Burnout Therapie? Welches Ziel will ich in meinem Beruf noch erreichen?

Mich zum Psychotherapeuten auszubilden, kam aus dem Bedürfnis heraus, mich persönlich weiterzuentwickeln. Daraus entstand zunehmend das Interesse eine Psychotherapieausbildung zu machen und die dabei erlangten Erfahrungen an andere weiterzugeben. So konnte ich die Therapie und die Persönlichkeitsentwicklung zu meinem Beruf machen.

Zu den Fähigkeiten, die in meinem Beruf gefordert sind, gehören Einfühlung, also die Empathie, das Interesse für eine Person sowie deren bedingungslose Wertschätzung. Auch Echtheit, Aufrichtigkeit oder Authentizität, sprich Kongruenz sind notwendig. Das kann man in einer guten Ausbildung lernen.

Ich habe mich auf die Therapiemethode namens personzentrierte, auch klientenzentrierte genannt, spezialisiert. Sie wird dem humanistischen Ansatz zugeordnet, orientiert sich direkt an den Erfahrungen einer ratsuchenden Person und stellt die Beziehung zwischen Therapeutin und Klientin in den Mittelpunkt. Die personzentrierte Psychotherapie wurde zwischen 1938 und 1950 vom US-amerikanischen Psychologen und Therapeuten Carl Rogers entwickelt. Diese ist in Österreich, zum Unterschied zu Deutschland, eine vom Gesundheitsministerium anerkannte psychotherapeutische Methode, die eine geplante Krankenbehandlung ermöglicht und mit dem Ziel einer Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt wird. Dabei arbeiten wir nicht an der Krankheit, sondern an der Person.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind Angst, Burnout, Depression, Trauma, Förderung von Resilienz und Gesundheit.

Wann eine Therapie angebracht ist, ist schwierig zu sagen. Allerdings ist eines klar: Eine Psychotherapie ist für Menschen konzipiert, die unter bestimmten Situationen, Symptomen oder Verhaltensweisen leiden und auf herkömmliche Art und Weise bisher keine Linderung erfahren konnten. Darunter fallen körperliche, emotionale und psychische Leidenszustände! Psychotherapie ist demnach ein Mittel für Menschen, die lernen wollen, mit ihren Schwierigkeiten besser umzugehen, aber auch für jene, die mögliche Ziele im Leben verwirklichen wollen.


Psychotherapie fördert die Resilienz und die Gesundheit! Und Psychotherapie nach dem Personzentrierten Ansatz ist grundsätzlich immer mit Persönlichkeitsentwicklung verbunden. Indikation heißt: «Was ist im Moment notwendig?» Meine Aufgabe als Psychotherapeut ist es, die Möglichkeit für die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit zu geben. Damit verbunden ist oft eine Steigerung der Ausstrahlung, eine Erhöhung des Antriebs, der Lebensfreude, der Inspiration und der Kreativität. Die in der Therapie gemachten Erfahrungen geben dem/der Klient_in nach und nach mehr Selbstvertrauen. Die Klient_innen werden über sich mehr erfahren und mehr Kraft und Dynamik gewinnen.

Es gibt keinen großen Unterschied zwischen Angsttherapie und der Burnout Therapie. Denn die Haltung des Therapeuten ist immer dieselbe und ist für alle therapeutischen Themen gleich – nur die Beziehung zum Klienten ist immer eine andere. Generell – und das gilt für alle Therapiethemen – setzt die Therapie dort ein, wo jemand bereit ist, sich kritisch zu hinterfragen und sich auf seine Person einlässt.

Mein Ziel für die Zukunft ist es, dass ich diesen Beruf noch weiterhin mit Spaß und Freude in eigenständiger Praxis ausüben kann und dabei gesund und vital bleibe.


Was gehört zu der Ausstattung meiner Praxis, damit sich die Klienten bei mir wohl fühlen? Welches Element darf nie fehlen?

Ein angenehmes Raumklima, das Sicherheit und Geborgenheit schafft sowie eine gute Chemie zwischen Klient und Therapeut.


Wie schnell bekommt man einen Termin bei mir? Wie viel kostet eine psychotherapeutische Sprechstunde? Und wie lange dauert eine Therapie im Durchschnitt? Welche Klienten sind bei mir gut aufgehoben?

Termine sind derzeit auch kurzfristig binnen weniger Tage möglich. Eine Sitzung kostet 60 Euro, wobei zirka 30 Euro von den Krankenkassen übernommen werden.

Die Psychosoziale Beratung ist kürzer, weil das Thema des Klienten eingegrenzt ist, weshalb es höchstens bis zu 20 Stunden dauern kann.

Der Prozess einer Psychotherapie dauert länger, weil dort alle Themen, die der Kunde wünscht, besprochen werden. Es kann daher bis zu 50 Stunden oder mehr dauern. Bei mir sind alle Klienten willkommen, die an Ängsten, Burnouts, Depressionen und Trauma leiden sowie an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit arbeiten und sowohl ihre Resilienz als auch Gesundheit fördern wollen.


Jeder Klient wird unbedingt wertgeschätzt

Wie schon erklärt, liegt der Personenzentrierten Psychotherapie die Überzeugung zugrunde, dass jeder Mensch die Möglichkeit zur konstruktiven persönlichen Entwicklung und zur Selbstverwirklichung in sich trägt. Weil die persönliche Entwicklung in der zwischenmenschlichen Beziehung stattfindet, wird den Klienten eine förderliche Beziehung angeboten. Die Aufgabe der Psychotherapeutin, des Psychotherapeuten besteht darin, den Klienten mit Echtheit, mit nicht an Bedingungen geknüpfter Wertschätzung und mit einfühlendem Verstehen zu begegnen.

Ein angenehmes Raumklima, das Sicherheit und Geborgenheit schafft sowie eine gute Chemie zwischen Klient und Therapeut.

Ein angenehmes Raumklima, das Sicherheit und Geborgenheit schafft sowie eine gute Chemie zwischen Klient und Therapeut ist mir sehr wichtig.

Psychotherapie ist durch eine Haltung des Vertrauens und einer unbedingten Wertschätzung geprägt. Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.

Ich biete ihnen ein unverbindliches Erstgespräch um Burnout rechtzeitig zu erkennen und vorzubeugen und Gegenmassnahmen einzuleiten. Für SVA-Versicherte gibt es als anschliessende Präventionsmaßnahme auch die Förderung der Kosten mit dem "Gesundheitshunderter".

Ein Erstgespräch bietet eine einfache Möglichkeit mich und meine Arbeitsweise kennen zu lernen, sowie Klärung und Verhandlung der Rahmenbedingungen. 


Dieses Erstgespräch ist kostenlos!


Teilen Sie mir Ihre Anliegen mit und vereinbaren wir ein unverbindliches Erstgespräch zur Abklärung Ihrer Fragen und Anliegen.

Praxis Wien - ALOHA

Institut für Psychotherapie

Wassergasse 2/24

1030 Wien


Praxis Maria Enzersdorf

Messingerplatz 5/4/8

2344 Maria Enzersdorf


Copyright 2019 bei Fritz Unterkreuter